Malawi-Kogruppe
Startseite
Impressum
Kontakt
Wir über uns
Erfolge
Was Sie tun können
Jahresberichte
Infomaterialien
Archiv
Links



  Zuletzt aktualisiert:
  22.08.2011
 
Was Sie tun können
URGENT ACTION/Update vom 19.08.2011
- Proteste nach Aufnahme von Verhandlungen vertagt -

StartseiteInhaltsverzeichnisImpressum Kontakt
Archiv         Pressemitteilungen ...    UA / Ursprünglicher Aufruf


Bei Demonstrationen in Malawi am 20.07. waren mindestens 18 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden
PROTESTE NACH AUFNAHME VON VERHANDLUNGEN VERTAGT

London - Die für den 17. August geplanten Demonstrationen sind von den VeranstalterInnen vertagt worden, nachdem sich die Regierung und Mitglieder der Zivilgesellschaft auf gemeinsame Gespräche geeinigt hatten. Amnesty International war um die Sicherheit der DemonstrationsteilnehmerInnen in Sorge.

Für den 17. August hatten MenschenrechtsverteidigerInnen, Studierende und weitere Mitglieder der Zivilgesellschaft landesweit zu friedlichen Demonstrationen gegen verschiedene Missstände wie repressive Gesetze, eine schlechte Regierungsführung und Engpässe bei der Versorgung mit Öl aufgerufen. Nach Gesprächen zwischen VertreterInnen der Zivilgesellschaft und Mitgliedern des vom Präsidenten als Verhandlungsbevollmächtigter der malawischen Regierung eingesetzten Ausschusses für Dialog und Bürgerkontakte wurden die Protestkundgebungen bis auf Weiteres vertagt.

Nach dem Treffen gaben die beiden Gesprächsparteien in einem gemeinsamen Kommuniqué bekannt, dass sie mit UN-Unterstützung den Dialog fortsetzen wollen, um über die Belange der DemonstrationsteilnehmerInnen zu beraten. Sie einigten sich darauf, dass innerhalb der kommenden vier Wochen eine friedliche Kundgebung stattfinden kann. Ein genaues Datum werde vom Stand der Verhandlungen abhängen.

Als Amnesty International vor den geplanten Demonstrationen erfuhr, gab die Organisation eine Eilaktion heraus, in der sie die malawischen Ordnungskräfte und Regierungsbehörden zur Mäßigung aufrief. Bei den landesweiten Protesten vom 20. Juli hatte die Polizei in mehreren Städten scharfe Munition gegen die Teilnehmenden eingesetzt. JournalistInnen, die über die Ereignisse zu berichten versuchten, wurden von PolizistInnen geschlagen. Zunehmende Schikanen und Einschüchterungsversuche gegenüber zivilgesellschaftlichen Akteuren und RegierungskritikerInnen ließen um das Wohlergehen gefährdeter Personen bangen. Mehrere weithin bekannte MenschenrechtsverteidigerInnen sahen sich angesichts verbaler Angriffe von Staatspräsident Bingu wa Mutharika auf malawische Nichtregierungsorganisationen gezwungen, in Verstecken Zuflucht zu suchen.

Weitere Appelle des Eilaktionsnetzes sind derzeit nicht erforderlich. Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben. Amnesty International wird die Situation weiter beobachten.

UA-244/2011-01     Index: FR 36/002/2011     19. August 2011
update
UA
244


pdf
UA als pdf

original
engl.
Original





weitere
Presse-
bericht
19.07.11


weitere
Presse-
bericht
20.07.11


weitere
Presse-
bericht
20.07.11


weitere
Presse-
bericht
16.08.11




[UA / Ursprünglicher Aufruf ...]
[UA als pdf-Datei ...]   [Pressemitteilungen ...]   [Zurück zum Seitenanfang ...]  

So erreichen Sie uns:
AMNESTY INTERNATIONAL, KOORDINATIONSGRUPPE MALAWI
e-mail: info@amnesty-malawi.de

Wenn Sie uns finanziell unterstützen wollen:
Kto.Nr. 80 90 100, BfS Köln, BLZ 370 205 00
(Bitte Verwendungszweck "Gruppe 2036" angeben)
[Spendenformular]   [Formular Mitgliedschaft]